Glossar

Energiekörper

Ein Bild für das, was man an sich spürt, ohne es messen zu können.

Wie es benutzt wird

In vielen Kreisen ist der Energiekörper etwas, das man hat — eine zweite, feinere Hülle um den festen Körper, mit der man arbeiten könne.

Was es meint

Die Erfahrung dahinter ist ziemlich verbreitet: dass man einen Raum betritt und die Stimmung darin spürt, bevor jemand ein Wort gesagt hat. Dass man nach dem Besuch bestimmter Menschen müde ist, ohne dass etwas Anstrengendes passiert wäre. Dass sich Anspannung im Körper festsetzt, an einer Stelle, die kein Arzt findet.

„Energiekörper“ ist ein Wort für diese Erfahrung — eine Landkarte, kein Befund. Messen lässt sich davon nichts, und wer behauptet, es gäbe ein Gerät dafür, verkauft etwas. Das macht das Wort nicht wertlos: Manche Menschen brauchen eines, weil es sonst keines gibt; andere kommen mit „Anspannung“, „Stimmung“ oder „Bauchgefühl“ besser zurecht. Keines davon macht die Erfahrung wahrer oder unwahrer.

Wovon dabei nie die Rede ist, ist Behandlung. Wer Beschwerden hat, gehört zu einem Arzt oder Heilpraktiker.

Prüf es an dir selbst, statt es zu glauben: Nach welchem Menschen bist du müde, ohne dass etwas passiert wäre? Das ist die Beobachtung. Was du sie nennst, ist deine Sache.

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