
Für Menschen, die andere begleiten
Hüterin oder Hüter werden
Du leitest eine feste Gesprächsgruppe: acht bis zehn Menschen, jede Woche dieselben, drei Monate lang. Du arbeitest selbstständig und bekommst 75 % von dem, was die Mitglieder zahlen.
Technik, Ausbildung und Supervision kommen von uns.
Was zählt, hast du nicht gelernt, sondern erlebt.
Was wir dich fragen
- Erzählen andere dir von sich aus Dinge?
- Wie redest du über Menschen, die du nicht magst?
- Was willst du hier?
- Verträgst du Widerspruch?
- Hast du dich selbst schon einmal verloren — und wiedergefunden?
Was du nicht brauchst
- Eine Ausbildung
- Ein Zertifikat
- Erfahrung darin, andere zu begleiten
- Ein fertiges Konzept
- Reichweite

Drei Schritte bis zur eigenen Gruppe
Eine Ausbildung musst du nicht mitbringen. Die bekommst du bei uns, und die Unterstützung hört auch später nicht auf.
Schritt 1
Kennenlernen
Am Anfang steht nur das Kennenlernen. Es geht nicht um Zeugnisse, sondern darum, ob das hier zu dir passt.
Schritt 2
Ausbildung
Die Ausbildung schreibt dir keine Methode vor; verbindlich ist nur die Grenze, also wo du aufhörst. Am Ende sitzt jemand Erfahrenes bei einem deiner Treffen dabei und sagt dir danach etwas dazu.
Schritt 3
Deine Gruppe
Du leitest deine eigene Gruppe, und einmal im Monat besprichst du deine Arbeit mit jemand Erfahrenem. Ausbildung und Supervision kosten dich nichts: Ehala lebt von seinem Anteil an dem, was du später verdienst.

Was du verdienst und wie viel Zeit es braucht
Gerechnet mit 25 € im Monat je Mitglied, dem Preis, den wir empfehlen. Das sind Rechnungen, keine Erfahrungswerte.
- 75 %von jedem Monatsbeitrag
- Von dem Preis, den du selbst festlegst. Bei 25 € sind das 18,75 € je Mitglied und Monat.
- rund 150 €im Monat
- Eine Gruppe, acht Mitglieder, vier Treffen: rund sechs Stunden mit Vorbereitung. Bei zehn Mitgliedern sind es rund 190 € bei derselben Zeit.
- rund 560 €im Monat
- Drei Gruppen, dreißig Mitglieder, rund siebzehn Stunden. Nach oben gibt es keine Grenze.
- 12Treffen
- So viele Treffen im Monat sind es bei drei Gruppen. Deinen Alltag bestimmen nicht die Stunden, sondern die Termine.
Für ein offenes Treffen selbst bekommst du kein Geld. Du lernst dort Menschen kennen, und wer danach in deine Gruppe kommt, zahlt dort an dich.
Wie die Zahlen gerechnet sind und was Ehala von seinem Anteil bleibt
Was du vorher wissen solltest
- Wenn du gehst, dürfen deine Mitglieder mitgehen.
- Es gibt keine Kundenschutzklausel, kein Wettbewerbsverbot und keine Sperrfrist. Deine Mitglieder bleiben deine Mitglieder.
- Kein Eintritt, keine Ausbildungsgebühr.
- Ehalas Anteil gilt nur für laufende Monatsbeiträge, nie für Ausbildung, Eintritt oder Mindestabnahme. Das geht langsamer, und es hört nicht auf, wenn du aufhörst zu werben.
- Keine Methode, aber feste Grenzen.
- Ehala schreibt nicht vor, wie gearbeitet wird. Ehala legt fest, wo Schluss ist.
- Deine Adresse steht öffentlich.
- Wer in deine Gruppe kommt, schließt den Vertrag mit dir, deshalb steht eine ladungsfähige Anschrift in deinem Impressum. Eine Geschäftsadresse gibt es ab zehn Euro im Monat.
- Und wenn es ein Nein wird?
- Ein Nein ist ein Urteil über einen Zeitpunkt, nicht über einen Menschen. Wir sagen dazu, was sich ändern müsste.
Alle Einzelheiten: Freiheiten, Zulauf, Stufen, Pausen, Gewerbe

Der erste Schritt
Am Anfang steht ein Abend zum Kennenlernen
Du schreibst uns ein paar Sätze über dich, dann lernen wir uns in einer kleinen Gruppe im Videoraum kennen, jeden Dienstag um 19 Uhr, 90 Minuten. Es geht nicht um Zeugnisse: Wir widersprechen dir einmal ehrlich und schauen, was passiert — und oft endet es mit einem Nein.
Ehala wird gerade gebaut. Der Rechtsträger steht, die Vergütungsordnung auch — der erste Hütervertrag noch nicht. Hier kann also noch niemand anfangen. Alles oben ist beschrieben und nicht angeboten. Kennenlernabende gibt es trotzdem schon.
Wenn du lieber erst eine Frage stellen willst, schreib an hallo@ehala.de. Ein Mensch liest jede Mail, und die Antwort kann ein paar Tage dauern.