Eine Frau von hinten, die Feuerholz einen Pfad entlang in den Morgen trägt.

Für Menschen, die andere begleiten

Hüterin oder Hüter werden

Du leitest eine feste Gesprächsgruppe: acht bis zehn Menschen, jede Woche dieselben, drei Monate lang. Du arbeitest selbstständig und bekommst 75 % von dem, was die Mitglieder zahlen.

Technik, Ausbildung und Supervision kommen von uns.

Was zählt, hast du nicht gelernt, sondern erlebt.

Was wir dich fragen

  1. Erzählen andere dir von sich aus Dinge?
  2. Wie redest du über Menschen, die du nicht magst?
  3. Was willst du hier?
  4. Verträgst du Widerspruch?
  5. Hast du dich selbst schon einmal verloren — und wiedergefunden?

Was du nicht brauchst

  • Eine Ausbildung
  • Ein Zertifikat
  • Erfahrung darin, andere zu begleiten
  • Ein fertiges Konzept
  • Reichweite

Alle sieben Fragen und worauf wir dabei hören

Drei Schritte bis zur eigenen Gruppe

Eine Ausbildung musst du nicht mitbringen. Die bekommst du bei uns, und die Unterstützung hört auch später nicht auf.

  1. Schritt 1

    Kennenlernen

    Am Anfang steht nur das Kennenlernen. Es geht nicht um Zeugnisse, sondern darum, ob das hier zu dir passt.

  2. Schritt 2

    Ausbildung

    Die Ausbildung schreibt dir keine Methode vor; verbindlich ist nur die Grenze, also wo du aufhörst. Am Ende sitzt jemand Erfahrenes bei einem deiner Treffen dabei und sagt dir danach etwas dazu.

  3. Schritt 3

    Deine Gruppe

    Du leitest deine eigene Gruppe, und einmal im Monat besprichst du deine Arbeit mit jemand Erfahrenem. Ausbildung und Supervision kosten dich nichts: Ehala lebt von seinem Anteil an dem, was du später verdienst.

Was die Ausbildung lehrt und welche Grenzen für alle gelten

Was du vorher wissen solltest

Wenn du gehst, dürfen deine Mitglieder mitgehen.
Es gibt keine Kundenschutzklausel, kein Wettbewerbsverbot und keine Sperrfrist. Deine Mitglieder bleiben deine Mitglieder.
Kein Eintritt, keine Ausbildungsgebühr.
Ehalas Anteil gilt nur für laufende Monatsbeiträge, nie für Ausbildung, Eintritt oder Mindestabnahme. Das geht langsamer, und es hört nicht auf, wenn du aufhörst zu werben.
Keine Methode, aber feste Grenzen.
Ehala schreibt nicht vor, wie gearbeitet wird. Ehala legt fest, wo Schluss ist.
Deine Adresse steht öffentlich.
Wer in deine Gruppe kommt, schließt den Vertrag mit dir, deshalb steht eine ladungsfähige Anschrift in deinem Impressum. Eine Geschäftsadresse gibt es ab zehn Euro im Monat.
Und wenn es ein Nein wird?
Ein Nein ist ein Urteil über einen Zeitpunkt, nicht über einen Menschen. Wir sagen dazu, was sich ändern müsste.

Alle Einzelheiten: Freiheiten, Zulauf, Stufen, Pausen, Gewerbe

Zwei Holzstühle am Birkenrand, einander zugewandt, dazwischen zwei Becher.

Der erste Schritt

Am Anfang steht ein Abend zum Kennenlernen

Du schreibst uns ein paar Sätze über dich, dann lernen wir uns in einer kleinen Gruppe im Videoraum kennen, jeden Dienstag um 19 Uhr, 90 Minuten. Es geht nicht um Zeugnisse: Wir widersprechen dir einmal ehrlich und schauen, was passiert — und oft endet es mit einem Nein.

Ehala wird gerade gebaut. Der Rechtsträger steht, die Vergütungsordnung auch — der erste Hütervertrag noch nicht. Hier kann also noch niemand anfangen. Alles oben ist beschrieben und nicht angeboten. Kennenlernabende gibt es trotzdem schon.

Danach bist du zum nächsten Kennenlernabend eingeladen — jeden Dienstag um 19 Uhr, 90 Minuten, in einer kleinen Gruppe im Videoraum. Wir lesen deine Bewerbung vorher; ein Sprachmodell fasst sie dafür zusammen. Entscheiden tut ein Mensch, nach dem Abend. Mehr dazu.

Wenn du lieber erst eine Frage stellen willst, schreib an hallo@ehala.de. Ein Mensch liest jede Mail, und die Antwort kann ein paar Tage dauern.